Lions Club Duisburg Concordia

Sprachcamps

Grenzenloses Lernen fördert Toleranz und stärkt Kompetenz

Duisburger Sprachcamps  waren ein voller Erfolg

 

Duisburg. Gemeinsames Lernen überwindet geographische Grenzen und bringt Kinder unterschiedlicher Herkunftsländer sowie deren Eltern einander näher. „Eine mehr als erwünschte positive Nebenwirkung unserer Sprachcamps“, betont Ingrid Brommundt. „Es geht um den Abbau von sprachlichen Barrieren. Dieser wiederum bewirkt indirekt ein besseres Verständnis für den jeweils anderen – und das auch im übertragenen Wortsinn“, weiß das Lionsmitglied Ron Mendez-Morrain, der das zeitintensive Projekt bereits zum wiederholten Male mitbetreut hat.

Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren nutzten die unterrichtsfreie Zeit, um in einem Intensivkurs ihre Deutschkenntnisse interaktiv zu verbessern. Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihre Wurzeln rund um den Globus. Die Kinder waren allesamt überaus motiviert, lernbereit und höflich. Auch ihre jeweiligen Eltern befürworteten das Angebot sehr. Sie hatten großes Interesse am Unterricht sowie an den Bildungsfortschritten ihres Nachwuchses.

 

Die Sprachcamps sind eine kofinanzierte Maßnahme des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ und dem Lions Club Duisburg-Concordia.

 

Stattgefunden haben die Sprachcamps im Sozialzentrum St. Peter in Duisburg-Hochfeld. „Möglich wurde dies durch die sehr gute Kooperation mit Schwester Martina. Diese hat kostenfrei die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt und die Kontakte vor Ort hergestellt“, so Ingrid Brommundt. Deren Dank geht auch an die Akteure der Grundschulen aus der Umgebung, welche die für das Projekt in Betracht kommenden Kinder mit den Projektpartnern des Lions Clubs Duisburg-Concordia bekannt gemacht haben und das Language Learning Center Duisburg, das die pädagogische Leitung inne hatte und die Lehrer vermittelt hat.

  

Zum Abschluss ging´s etwas feierlich zu. Auf dem Programm stand  interkulturelles Essen, zu dem jede Familie Köstlichkeiten des Herkunftslandes mitbrachte.  Über das gemeinsame Feiern soll den Familien das Sozialzentrum als niedrigschwellig Anlaufstation für ihre Belange in guter Erinnerung bleiben. Es gilt, gegebenenfalls bestehende Barrieren abzubauen und die soziale Integration vor Ort zu erleichtern. Die Menschen sollen das Sozialzentrum gedanklich auch langfristig als Begegnungsstätte von zugewanderter und einheimischer Bevölkerung verankern. „Integration geschieht, wo Begegnung stattfindet. Treffen und Begegnungen mit anderen Menschen sind schließlich ein wesentlicher Bestandteil für ein friedliches und verständnisvolles Miteinander“, betont abschließend Schwester Martina.

 

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